Schülerinnen und Schüler werden zu „Hitze Spionen“ in Borgfeld
Wie können wir unsere Städte an zunehmende Hitze und Trockenheit anpassen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Wilhelm-Focke-Oberschule im Projekt „Cool bleiben – global lernen, lokal kühlen“.
Angeleitet durch die Fachkräfte für Umweltbildung unserer Kinder- und Jugendfarm entwickeln die Jugendlichen kreative und praxisnahe Lösungen für mehr Klimaanpassung im Stadtteil Borgfeld. Als „Hitze Spione“ untersuchen sie auf dem weitläufigen Gelände der Farm die Ursachen und Folgen von Hitzeperioden, analysieren das Mikroklima und erforschen, wie sich hohe Temperaturen auf Menschen, Tiere und Umwelt auswirken.
Dabei denken sie global und handeln lokal: Internationale Strategien zur Anpassung an Hitze und Trockenheit werden von den Schülerinnen und Schülern aufgegriffen und in konkrete Bau- und Gestaltungsprojekte übersetzt. Geplant und umgesetzt werden unter anderem schattenspendende Unterstände für die Farmtiere sowie Fassaden- und Dachbegrünungen, die zur natürlichen Kühlung beitragen und die Aufenthaltsqualität verbessern.
Den Höhepunkt des Projekts bildet ein öffentliches Abschlussfest im Stadtteil Borgfeld. Hier präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse und machen Klimaanpassung für Besucherinnen und Besucher anschaulich und erlebbar.

Das Projekt wird gefördert durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft und zeigt eindrucksvoll, wie junges Engagement, Bildung für nachhaltige Entwicklung und praktisches Handeln vor Ort zusammenwirken können.

Das Projekt wird gefördert von Bingo! Die Umweltlotterie.
