Soziale Gruppenarbeit (SGA) für Kinder in Bremen
Soziale Förderung und Begleitung im Schulalltag
Die Soziale Gruppenarbeit (SGA) unterstützt Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren bei sozialen, emotionalen und schulischen Herausforderungen im Alltag von Grundschule und Hort.
Das Angebot richtet sich besonders an Kinder, die Unterstützung benötigen:
- im sozialen Miteinander,
- bei Konzentration und Lernen,
- im Umgang mit Regeln und Konflikten,
- sowie bei der emotionalen Entwicklung und im Ausdruck von Gefühlen.
Durch pädagogische Begleitung in kleinen Gruppen werden soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen, Gruppenfähigkeit und Konfliktlösungsstrategien gezielt gefördert.
Die Kinder lernen Schritt für Schritt, ihren Alltag sicherer zu meistern, Beziehungen positiv zu gestalten und mehr Stabilität im schulischen und familiären Umfeld zu entwickeln.
Auch Eltern und Familien werden unterstützend begleitet, um Kinder im Alltag bestmöglich fördern zu können.
Was Kinder in der SGA lernen
In der Sozialen Gruppenarbeit lernen Kinder Schritt für Schritt, ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten im Alltag zu stärken.
In kleinen Gruppen und mit pädagogischer Begleitung üben sie, Konflikte friedlich zu lösen, Gefühle besser auszudrücken und sicherer im Umgang mit anderen Kindern zu werden.
Gleichzeitig werden Konzentration, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen gefördert – wichtige Fähigkeiten für Schule, Familie und Freizeit.
Die Kinder werden individuell begleitet und gestärkt. Sie lernen zum Beispiel:
- Gefühle besser zu verstehen und auszudrücken,
- Konflikte friedlich zu lösen,
- sich besser zu konzentrieren,
- Regeln einzuhalten,
- selbstbewusst aufzutreten,
- und gut mit anderen zusammenzuarbeiten.
Methoden und Inhalte der Sozialen Gruppenarbeit
Unsere Fachkräfte aus Sozialpädagogik und Erziehung arbeiten mit verschiedenen pädagogischen Methoden. Dazu kann gehören:
Förderung in der Gruppe
- vertrauensvolle Beziehungen und feste Bezugspersonen,
- Gruppenangebote mit Spielen, Übungen und Gesprächen,
- Förderung von Sozialkompetenz und Kommunikation,
- Trainings zu Aufmerksamkeit, Gewaltprävention oder Konfliktlösung.
Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Jugendhilfe
- Zusammenarbeit mit Schule, Hort, Jugendamt und weiteren Hilfen,
- regelmäßiger Austausch mit Eltern und Bezugspersonen,
- Erziehungs- und Familienberatung.
Wo findet die SGA statt?
Angebote in Schule, Hort und eigenen Räumen
Die Soziale Gruppenarbeit (SGA) findet – je nach Bedarf vormittags oder nachmittags – direkt vor Ort in Schulen, Horten und weiteren Betreuungseinrichtungen bzw. Räumlichkeiten des Trägers in Bremen statt.
Dadurch erhalten Kinder Unterstützung in ihrer vertrauten Umgebung und Familien werden im Alltag entlastet. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Betreuungseinrichtungen und Eltern ermöglicht eine individuelle und alltagsnahe Förderung.
Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den jeweiligen Standorten. Das Angebot kann auch inklusiv gestaltet werden.
So beantragen Eltern die Soziale Gruppenarbeit
Die Soziale Gruppenarbeit wird durch das Amt für Soziale Dienste bewilligt und finanziert.
Eltern können sich an folgende Stellen wenden:
- an die Schule oder den Hort,
- direkt an die Hans-Wendt-Stiftung als Träger,
- oder an das Amt für Soziale Dienste.
Gemeinsam wird geprüft, ob die SGA das passende Angebot für das Kind ist. Danach kann ein Antrag auf Hilfe zur Erziehung gestellt werden. Wenn das Amt für Soziale Dienste den Bedarf bestätigt, startet die Unterstützung.
Die Antragstellung erfolgt gemeinsam mit den Eltern und den beteiligten Fachstellen. Ziel ist es, frühzeitig passende Hilfen für das Kind und die Familie bereitzustellen.
Die Soziale Gruppenarbeit ist eine Hilfe zur Erziehung nach § 29 SGB VIII.
Kontakt zur Sozialen Gruppenarbeit

