Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

Die Hans-Wendt-Stiftung bietet die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd auf dem großzügigen Gelände der Kinder-und Jugendfarm in Bremen, Borgfeld, an. Hier leben verschiedene Ponys, die sich für die heilpädagogische Arbeit gut eignen.

Was bedeutet „Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“?

Die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd basiert auf den Grundlagen der Pädagogik und Psychologie zur individuellen Unterstützung von Menschen mit Förderbedarf über das Medium Pferd. Ziel ist es, durch die direkte Selbsterfahrung im Kontakt mit dem Pferd eine Voraussetzung für Verhaltensänderungen zu schaffen. Sichere Rahmenbedingungen bieten ein Übungsfeld für den Klienten, um verschiedenen Störungsbildern oder Auffälligkeiten entgegenzuwirken.

Jeder Fall wird individuell betrachtet.

Eine Förderung kann ab dem vierten Lebensjahr erfolgen. Eine Altershöchstgrenze gibt es nicht, da der heilpädagogische Förderbedarf vom körperlichen und mentalen Zustand abhängt. Reiterliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Was ist das Besondere bei der Arbeit mit dem Pferd?

Das Pferd besitzt von Natur aus artspezifische Eigenschaften, welche in der heilpädagogischen Arbeit von Vorteil sind. Kinder und Jugendliche fühlen sich oft von der freundlichen und gutmütigen Ausstrahlung des Pferdes hingezogen. Das Pferd vermittelt Ruhe und Gelassenheit, wirkt geduldig und aufmerksam. Es reagiert in einer non-verbalen Kommunikation in direkter Art und Weise auf das Verhalten des Menschen. Diese Reaktion kann vom Therapeuten erklärt werden und damit können Verhaltensänderungen und auch die Reflexionsfähigkeit gefördert werden. Dieser Dialog zwischen Klient, Pferd und Therapeut ist von besonderer Bedeutung für die therapeutische Wirkung und des Vertrauensaufbaus.

Kontakt:
Marisa Claßen
Heilpädagogische Einzelmaßnahmen mit dem Pferd
Am Lehester Deich 17-19
28357 Bremen


Größere Kartenansicht

Tel.: 0172/4496567
E-Mail: mclassen@hwst.de
Internet: www.hwst.de

downloads: Flyer