Grenzen überwinden – Begegnung wagen

Unter diesem Motto stand eine Jugendbegegnung, die in vom 16. bis 23.07.2017 im Schullandheim Ristedt bei Syke stattfand,  organisiert von der Hans-Wendt-Stiftung, in Kooperation mit Partnerorganisationen aus Spanien, Portugal, Polen  und Marokko für junge Menschen mit geringen Chancen. Das Projekt wurde finanziert über das Programm Erasmus+ der Europäischen Union.

Die Gruppen aus den Partnerländern und aus Bremen haben sich in acht Tagen mit unterschiedlichen Themen auseinandergesetzt. Hauptthema waren die fünf Sinne, zu denen Workshops, Einzel- und Gruppenaufgaben und ein offener interkultureller Tag organisiert wurden. Zusätzlich wurde ein Theaterworkshop zum Thema Vorurteile angeboten, sowie ein Kunstworkshop zu den Werten des Programms Erasmus+. Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden einem interessierten Publikum von den teilnehmenden Jugendlichen präsentiert. Wer wollte, konnte Sinne, wie riechen, tasten ausprobieren. Für den Sinn schmecken, haben die Ländergruppen Speisen aus ihrer Region präsentiert.

Neben den vielfältigen Angeboten stand die interkulturelle Kommunikation der teilnehmenden Jugendlichen im Vordergrund der Aktivitäten. Exkursionen nach Bremen und an einen Badesee waren auch Teil des Programms. Es ist gelungen junge Menschen mit geringen Chancen und junge Flüchtlinge auf internationaler Ebene zusammenzubringen.
Bundesweit gibt es nicht viele Jugendbegegnungen, die speziell für benachteiligte Jugendliche organisiert werden. Daher besteht seitens der Hans-Wendt-Stiftung die Möglichkeit, sich weiterführend zu den Ergebnissen und zur Durchführung von Aktivitäten für diese Zielgruppe beraten zu lassen.

Kontaktperson ist Wolfgang Keppler, Mail. wkeppler@hwst.de

Hier finden Sie den Bericht unserer polnischer Partnerorganisation

Eindrücke der internationalen Jugendbegegnung 2017