Notbetreuung der Kinderhäuser: Jetzt auch in besonderen Härtefällen

Der Notdienst der Bremer Kitas gilt entsprechend der zuständigen Bremer Behörde auch für Kinder, für die vom Amt für Soziale Dienste eine Notbetreuung angeordnet ist. Das Amt wird in solchen Fällen Kontakt mit der Kita aufnehmen.

Darüber hinaus können nun auch Kinder in besonderen Härtefällen auf Antrag an der Notbetreuung teilnehmen. Als besondere Härtefälle können z.B. gelten: alleinerziehend, eigene Behinderung, Pflegebedürftigkeit oder Erkrankung (nicht an Corona) des/der Betreuenden, Behinderung oder (schwere) Erkrankung (nicht an Corona) von Haushaltsangehörigen oder Behinderung des Kindes, Alter des/der Betreuenden (sehr hoch oder sehr jung), soziale Notlage, existenzielle Bedrohung bei Nichtbetreuung in der Einrichtung, mehrere Beschäftigungsverhältnisse, Schichtarbeit, Prüfungssituation, Trauerfall im näheren Umfeld (Verwandte, enge Nachbarn), Opfer von Straftaten, Flüchtlingseigenschaft des/der Betreuenden, Traumatisierung.

Alle Erziehungsberechtigten, die den Notdienst in Anspruch nehmen möchten, müssen ein Formular der Selbstauskunft ausfüllen. Diese wurde nun um den Punkt „Härtefall“ ergänzt. Den Anmeldebogen zum Download finden Sie u.a.  hier  auf der Seite des Senats (unter „Notbetreuung“).

Bitte wenden Sie sich damit dann an die Leitung des jeweiligen Kinderhauses der Hans-Wendt-Stiftung oder kontaktieren Sie die Verwaltung unter Tel. 0421- 24 33 60 oder per Mail: verwaltung@hwst.de.