Die Anfänge

Am 14. Juli 1921 versammelt sich der fünfköpfige Vorstand unter Vorsitz des Bürgermeisters Hildebrand zu seiner dritten Sitzung. Unter Tagungspunkt I vermerkt das Protokoll: 

...„Die Anschaffung von Unterkunftsbaracken wird besprochen. Nach Diskussion ist man sich darüber einig, dass die Stiftung voraussichtlich im nächsten Jahr den Betrieb im kleinen Masstabe eröffnet wird."

Im Februar 1922, auf der sechsten Sitzung, beschließt der Vorstand, der Militärverwaltung in Kassel zwei Baracken aus einem Gefangenenlager abzukaufen. Staatsbaurat Elfers, der vom Vorstand mit Kauf, Abbruch, Transport, Aufbau und Einrichtung der Unterkünfte beauftragt worden ist, erhält als Anerkennung für die geleistete Arbeit 1.000 Zigarren. Am 1. Juni 1922 werden erstmals 60 Kinder aus Bremen in den Baracken untergebracht. Ein Anfang in bescheidenem Rahmen ist gemacht.